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UTTV JOSERATRANS Kopfing 1 vs. Friedburg 1
                                     3                    :         8
Spiele für Kopfing: Lukas Dornetshumer 2, Erich Dornetshumer 1

Schon in der Meisterschaft hatte man mit den Friedburgern seine Probleme. Sie hatten den Meistertitel in der Bezirksliga Innviertel relativ klar vor unserem Quartett gewonnen. Im Halbfinale des Oberbank-Meistercups, in diesem Bewerb waren die Erst- und Zweitplazierten aller 8 Bezirksligen startberechtigt, traf man im Halbfinale wieder aufeinander.
Nach den ersten vier Einzelpartien lag man bereits 1:3 im Rückstand, nachdem nur Lukas Dornetshumer sein Spiel gewinnen konnte. Nach der zweiten Viererrunde keimte kurz die Hoffnung auf Besserung, nachdem Erich und Lukas Dornetshumer noch einmal zwei Einzel holen konnten. Nachdem auch keines der Doppel gewonnen werden konnte, waren die Chancen auf ein Minimum geschrumpft. Im entscheidenden 11er- Spiel wehrte sich Erich zwar verbissen, konnte die Niederlage gegen Christoph Burgstaller aber nicht abwenden.

Schon nach der ersten 4er- Runde keimte Zuversicht auf, als unser Quartett gegen TTV Garsten mit 3:1 in Führung ging. Zwar hätte Erich Dornetshumer gegen seinen Gegner Johannes Friedrich bald noch eine 2:0- Führung aus der Hand gegeben, der bekannte Dornetshumer- Schlusskampf beendete aber die Hoffnungen des Garsteners. Auch beide Doppel konnten gewonnen werden. Ist man das von Erich und Lukas Dornetshumer eher gewohnt, war das von Bernhard und Sebastian Berger doch überraschend. Man hatte im entscheidenden fünften Satz keinen Pfifferling mehr auf die beiden gewettet, aber sie holten einen 2:8 Punkterückstand auf und gewannen den Satz 12:10 und damit das Spiel. Auch der zweite Viererblock in den Einzeln gab Garsten keine Gelegenheit aufzuholen, die daraus resultierende 7:3- Führung daher sehr komfortabel. Unsere Nummer 1- Erich Dornetshumer ließ im Spiel 11 dann keinen Zweifel aufkommen, wer als Sieger vom Tisch gehen würde und sackte das Spiel 3:0 ein. Der 8:3 Erfolg war damit in trockenen Tüchern. Jetzt wartet mit Friedburg allerdings im Oberbank- Meistercup ein anderes Kaliber. Schon in der laufenden Meisterschaft plagte man sich mit den Friedburgern ab und kam auf keinen grünen Zweig. Die Hoffnung stirbt aber zuletzt.
Punkte für Kopfing: Erich Dornetshumer 3, Lukas Dornetshumer 2, Bernhard Berger 1 und 2 Doppel.

Wie auch schon im letzten Jahr, war man durch den zweiten Platz in der Bezirksliga Innviertel zur Teilnahme am Oberbank Meistercup berechtigt. Da sich diese Gelegenheit, durch den Aufstieg in die Regionalklasse, wohl nicht gleich wieder ergeben wird, war die Entscheidung mitzuspielen schnell gefällt.

War man letztes Jahr in Kleinraming zu Gange, verschlug es uns dieses Jahr nicht minder weit nach Haidershofen – genauer gesagt in die VS Vestenthal. Nach 110 km und 1,5 Stunden Fahrt war man guter Dinge in Haidershofen angekommen. Der Empfang war herzlich, man traf auf Tischtennisfreunde.

Kopfing spielte in der Stammformation mit den Berger Brothers, Bernhard und Sebastian, und den Vereinsdominatoren Erich und Lukas Dornetshumer, ihres Zeichens Vater und Sohn. Haidershofen mit Fitzinger und Fürweger musste auf zwei Stammspieler (Josef Karner und Philipp Muhr) verzichten und verstärkten sich mit Alois Mühlberger und Jonas Bachner aus ihrer Bezirksklassemannschaft. 

Kopfing gewinnt am Ende zwar durch jeweils 2 Siege von Erich, Lukas und Sebastian, sowie einen Sieg von Bernhard und dem Doppel Dornetshumer/Dornetshumer mit 8:5, der Weg dorthin war jedoch kein Leichter. Gleich in der ersten Runde machten die Gastgeber klar, dass Sie trotz veränderter Aufstellung ihre Haut nicht freiwillig hergeben würden.

Hatte Lukas im ersten Satz des ersten Spieles noch kurze Anlaufschwierigkeiten, gewann er die Partie gegen Mühlberger dann doch glatt mit 3:0. Sebastian hatte da im zweiten Spiel schon mehr zu kämpfen. Zwar gelang es ihm, den Gegner immer wieder mit giftigen Unterschnittbällen in die Bredouille zu bringen und einen Satz abzuringen, aber in den entscheidenden Phasen der anderen Sätze war der Gegner jedoch zwingender und HaiHo fuhr den ersten Sieg ein. Im Spiel 3 bekam es Bernhard mit Youngster Jonas zu tun. Bereits beim Einspielen lies Jonas erkennen, dass er ein Vertreter der Sparte Vollgas ist und zeigte gute Vorhand Topspin Power. Er konnte Bernhard auch einen Satz entführen schlussendlich setzte sich aber die Erfahrung durch.

Dann folgte die Überraschung. Unsere Nr. 1 Erich musste sich in einem an Spannung kaum zu überbietenden Spiel Franz Fürweger beugen. Im 5. Satz lag Erich bereits 6:10 zurück und die Zuschauer verbuchten geistig bereits einen Sieg für die Gastgeber. Erich glich aber zum 10:10 aus und konnte sich sogar einen Matchball erspielen. Der Ball zum vermeintlichen Sieg kam etwas hoch und genau auf Erichs gefährlichen Vorhandhammer mit dem er den Ball mit Schmackes ins Netz setzte. Der Gegner nutzte die daraus resultierende Unsicherheit und stibitzte Erich den Sieg.

Bis zum Spiel 9 konnte dann Kopfing jedoch auf 6:2 davon ziehen. Aber Franz Fürweger wollte noch immer nicht klein beigeben. Im Spiel 9 knipste er Bernhard wie eine Lampe aus  und auch im 10er Doppel blieb er mit seinem Partner gegen schwächelnde Bergers erfolgreich und verkürzte für HaiHo auf 4:6. Erich stellte im 11er Spiel gegen Noppenallergiker Fitzinger auf 7:4 und Kopfing bekam 3 Matches auf Sieg. Doch wieder war es Fürweger, der sich mit seinem Hold auf der Vorhand auf dem Kriegspfad befand. Lukas dominierte zwar den ersten Satz nach Belieben, geriet dann aber mehr und mehr ins Hintertreffen. Die Hold Bälle kamen immer präziser und flacher und mit etwas erhöhtem Frustrationslevel brachte Lukas seine Topspins nicht mehr in Ziel.

Somit musste Sebastian die Sense nochmal auspacken. Mit seinem gewohnt gefährlichen Unterschnitt zwang er Jonas zu dem ein oder anderen hohen Ball, die er brachial verwertete. Die Vorhandgeschosse von Jonas blockte er gewohnt gekonnt und nutzte die doch erkennbare Nervosität gegen Ende der Sätze zum Sieg.

Nach einem kurzen Einkehrschwung trat man gegen Mitternacht die lange Heimreise mit einem Sieg im Gepäck wieder an. Um 1:40 Uhr hieß es dann Licht aus.

Nächste Woche Freitag 27.4. geht es dann gegen Garsten. Zum Glück hat man Heimrecht. Zuschauer sind willkommen.

Hochmut ist vielleicht ein zu hartes Wort, doch wurde der genial erdachte und einwandfrei ausgeführte Plan für die letzte Meisterschaftsrunde zum Bumerang.

Was war passiert?

Um den Klassenerhalt der 3. Mannschaft abzusichern war ein Sieg der 3. Mannschaft gegen Ried 1 bei gleichzeitiger Niederlagen von St. Florian 3 notwendig um diese in der letzten Runde noch über das Spieleverhältnis überholen zu können und so auf den rettenden Platz 8 vorzudringen. Da Florian Schmalhofer in der Frühjahrsrunde gegen Ried 1 gefehlt hatte, wollte man die Gelegenheit nutzen und die 3er Mannschaft mit dem Ranglisten Ersten für das letzte, wichtige Spiel zu verstärken. Da eine Regel im TT Werk besagt, dass, wenn zwei Mannschaften in der gleichen Klasse spielen, die Spieler beliebig den Mannschaften zugeiteilt werden können, wähnte man sich auf der sicheren Seite. Den fehlenden Schmalhofer sollte Bernhard Berger in der 2er Mannschaft ersetzen da eben diese gegen St. Florian 3 zu Felde zog und ebenfalls einen Sieg benötigte um den Plan erfolgreich in die Tat umzusetzen.

Und es funktionierte. Eine Glanzleistung gegen die favorisierten Rieder brachte die nötigen Punkte und St. Florian wurde geschlagen. Doch die Freude sollte nur von kurzer Dauer sein. Die Strafverifizierung folgte.

Der Grund: Die OÖTTV Regel wurde falsch angewandt. Oben erwähnte Regel ist zwar existent, gilt jedoch nur für die Mannschaftszusammensetzung zu Beginn der Meisterschaft. Sind die Mannschaften einmal eingeteilt darf nur der an Nr. 4 gereihte Spieler einer Mannschaft in eine darunter rangierende Mannschaft wechseln. Florian Schmalhofer mit Platzziffer 2 in seiner Mannschaft war somit nicht zum Einsatz in der 3. Mannschaft berechtigt.

Wieder bestätigt sich das alte Sprichwort: Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

Doch Hoffnung bleibt. Mit 28 Punkten ist man unter den besten 4 Vorletzten aller Bezirksklassen. Durch Mannschaftsauflösungen, Aufstiegsverzichte und Klassenumverteilungen ist ein Verbleib in der Bezirksklasse vielleicht möglich. Wir werden sehen.