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Die Saison 2018/19 steht in den Startlöchern. Die Mannschaften sind genannt, die Klassen eingeteilt und der Spielplan verfügbar.

Der UTTV Joseratrans Kopfing tritt auch heuer wieder mit vier Mannschaften bei den Mannschaftsmeisterschaften des Oberösterreichischen Tischtennisverbandes an.

Die Aufgabe die sich den Athleten des UTTV Joseratrans Kopfing stellt ist keine Leichte. Stieg man doch nach der letzten Saison mit den ersten zwei Mannschaften in eine neue Klasse auf wo es um den Erhalt in eben jener zu kämpfen gilt. Die 3er Mannschaft, welche letztes Jahr nur knapp in der Bezirksklasse reüssierte, muss auch dieses Saison von Anfang an alles in die Waagschale werfen um in der Bezirksklasse bleiben zu können.

Eine weitere Herausforderung für die kommende Saison sind die teilweise sehr weiten Wege ob der Klasseneinteilung des Verbandes. Heuer zeigt sich, dass die in der letzten Saison erstmalig verwendete neue Klasseneinteilung offenbar etwas übermotiviert war. Für den ausgelasteten Spielbetrieb (jede Klasse 10 Mannschaften) stehen zu wenige Mannschaften zur Verfügung. Das trifft heuer besonders unsere 2er Mannschaft. Hier wurden 3 Klassen (Innviertel, Wels-Land und LInz-Land) zusammengelegt um die Klasse auffüllen zu können was bedeutet, dass es diesmal nach Osten bis Traun und nach Süden bis Wolfsegg zu fahren ist. Auch die 4er Mannschaft in der 1. Klasse hat anstatt der planmäßigen 9 Gegner nur 7 Kontrahenten zu verzeichnen. Hier wird man versuchen die spielfreien Wochen mit Freundschaftsspielen aufzufüllen.

Los geht’s zuhause am. 28. September mit Kopfing 1 gegen Vichtenstein 1 und Kopfing 3 gegen Schardenberg/Schärding 5.

Neben dem Meisterschaftsbetrieb bietet sich aber auch das ein oder andere Turnier an um die eigenen Fertigkeiten zu honen. Die erste Möglichkeit bietet sich bereits am kommenden Wochenende. Für Doppel Spezialisten und solche die es werden wollen veranstalten unsere Freunde der Spielgemeinschaft Schardenberg/Schärding das Droben am Berg Doppelturnier (https://www.spgs.at/).

Bleibt nur noch uns allen eine spannende und erfolgreiche Saison 2018/19 zu wünschen. Packen wir’s an!

UTTV JOSERATRANS Kopfing 1 vs. Friedburg 1
                                     3                    :         8
Spiele für Kopfing: Lukas Dornetshumer 2, Erich Dornetshumer 1

Schon in der Meisterschaft hatte man mit den Friedburgern seine Probleme. Sie hatten den Meistertitel in der Bezirksliga Innviertel relativ klar vor unserem Quartett gewonnen. Im Halbfinale des Oberbank-Meistercups, in diesem Bewerb waren die Erst- und Zweitplazierten aller 8 Bezirksligen startberechtigt, traf man im Halbfinale wieder aufeinander.
Nach den ersten vier Einzelpartien lag man bereits 1:3 im Rückstand, nachdem nur Lukas Dornetshumer sein Spiel gewinnen konnte. Nach der zweiten Viererrunde keimte kurz die Hoffnung auf Besserung, nachdem Erich und Lukas Dornetshumer noch einmal zwei Einzel holen konnten. Nachdem auch keines der Doppel gewonnen werden konnte, waren die Chancen auf ein Minimum geschrumpft. Im entscheidenden 11er- Spiel wehrte sich Erich zwar verbissen, konnte die Niederlage gegen Christoph Burgstaller aber nicht abwenden.

Schon nach der ersten 4er- Runde keimte Zuversicht auf, als unser Quartett gegen TTV Garsten mit 3:1 in Führung ging. Zwar hätte Erich Dornetshumer gegen seinen Gegner Johannes Friedrich bald noch eine 2:0- Führung aus der Hand gegeben, der bekannte Dornetshumer- Schlusskampf beendete aber die Hoffnungen des Garsteners. Auch beide Doppel konnten gewonnen werden. Ist man das von Erich und Lukas Dornetshumer eher gewohnt, war das von Bernhard und Sebastian Berger doch überraschend. Man hatte im entscheidenden fünften Satz keinen Pfifferling mehr auf die beiden gewettet, aber sie holten einen 2:8 Punkterückstand auf und gewannen den Satz 12:10 und damit das Spiel. Auch der zweite Viererblock in den Einzeln gab Garsten keine Gelegenheit aufzuholen, die daraus resultierende 7:3- Führung daher sehr komfortabel. Unsere Nummer 1- Erich Dornetshumer ließ im Spiel 11 dann keinen Zweifel aufkommen, wer als Sieger vom Tisch gehen würde und sackte das Spiel 3:0 ein. Der 8:3 Erfolg war damit in trockenen Tüchern. Jetzt wartet mit Friedburg allerdings im Oberbank- Meistercup ein anderes Kaliber. Schon in der laufenden Meisterschaft plagte man sich mit den Friedburgern ab und kam auf keinen grünen Zweig. Die Hoffnung stirbt aber zuletzt.
Punkte für Kopfing: Erich Dornetshumer 3, Lukas Dornetshumer 2, Bernhard Berger 1 und 2 Doppel.

Wie auch schon im letzten Jahr, war man durch den zweiten Platz in der Bezirksliga Innviertel zur Teilnahme am Oberbank Meistercup berechtigt. Da sich diese Gelegenheit, durch den Aufstieg in die Regionalklasse, wohl nicht gleich wieder ergeben wird, war die Entscheidung mitzuspielen schnell gefällt.

War man letztes Jahr in Kleinraming zu Gange, verschlug es uns dieses Jahr nicht minder weit nach Haidershofen – genauer gesagt in die VS Vestenthal. Nach 110 km und 1,5 Stunden Fahrt war man guter Dinge in Haidershofen angekommen. Der Empfang war herzlich, man traf auf Tischtennisfreunde.

Kopfing spielte in der Stammformation mit den Berger Brothers, Bernhard und Sebastian, und den Vereinsdominatoren Erich und Lukas Dornetshumer, ihres Zeichens Vater und Sohn. Haidershofen mit Fitzinger und Fürweger musste auf zwei Stammspieler (Josef Karner und Philipp Muhr) verzichten und verstärkten sich mit Alois Mühlberger und Jonas Bachner aus ihrer Bezirksklassemannschaft. 

Kopfing gewinnt am Ende zwar durch jeweils 2 Siege von Erich, Lukas und Sebastian, sowie einen Sieg von Bernhard und dem Doppel Dornetshumer/Dornetshumer mit 8:5, der Weg dorthin war jedoch kein Leichter. Gleich in der ersten Runde machten die Gastgeber klar, dass Sie trotz veränderter Aufstellung ihre Haut nicht freiwillig hergeben würden.

Hatte Lukas im ersten Satz des ersten Spieles noch kurze Anlaufschwierigkeiten, gewann er die Partie gegen Mühlberger dann doch glatt mit 3:0. Sebastian hatte da im zweiten Spiel schon mehr zu kämpfen. Zwar gelang es ihm, den Gegner immer wieder mit giftigen Unterschnittbällen in die Bredouille zu bringen und einen Satz abzuringen, aber in den entscheidenden Phasen der anderen Sätze war der Gegner jedoch zwingender und HaiHo fuhr den ersten Sieg ein. Im Spiel 3 bekam es Bernhard mit Youngster Jonas zu tun. Bereits beim Einspielen lies Jonas erkennen, dass er ein Vertreter der Sparte Vollgas ist und zeigte gute Vorhand Topspin Power. Er konnte Bernhard auch einen Satz entführen schlussendlich setzte sich aber die Erfahrung durch.

Dann folgte die Überraschung. Unsere Nr. 1 Erich musste sich in einem an Spannung kaum zu überbietenden Spiel Franz Fürweger beugen. Im 5. Satz lag Erich bereits 6:10 zurück und die Zuschauer verbuchten geistig bereits einen Sieg für die Gastgeber. Erich glich aber zum 10:10 aus und konnte sich sogar einen Matchball erspielen. Der Ball zum vermeintlichen Sieg kam etwas hoch und genau auf Erichs gefährlichen Vorhandhammer mit dem er den Ball mit Schmackes ins Netz setzte. Der Gegner nutzte die daraus resultierende Unsicherheit und stibitzte Erich den Sieg.

Bis zum Spiel 9 konnte dann Kopfing jedoch auf 6:2 davon ziehen. Aber Franz Fürweger wollte noch immer nicht klein beigeben. Im Spiel 9 knipste er Bernhard wie eine Lampe aus  und auch im 10er Doppel blieb er mit seinem Partner gegen schwächelnde Bergers erfolgreich und verkürzte für HaiHo auf 4:6. Erich stellte im 11er Spiel gegen Noppenallergiker Fitzinger auf 7:4 und Kopfing bekam 3 Matches auf Sieg. Doch wieder war es Fürweger, der sich mit seinem Hold auf der Vorhand auf dem Kriegspfad befand. Lukas dominierte zwar den ersten Satz nach Belieben, geriet dann aber mehr und mehr ins Hintertreffen. Die Hold Bälle kamen immer präziser und flacher und mit etwas erhöhtem Frustrationslevel brachte Lukas seine Topspins nicht mehr in Ziel.

Somit musste Sebastian die Sense nochmal auspacken. Mit seinem gewohnt gefährlichen Unterschnitt zwang er Jonas zu dem ein oder anderen hohen Ball, die er brachial verwertete. Die Vorhandgeschosse von Jonas blockte er gewohnt gekonnt und nutzte die doch erkennbare Nervosität gegen Ende der Sätze zum Sieg.

Nach einem kurzen Einkehrschwung trat man gegen Mitternacht die lange Heimreise mit einem Sieg im Gepäck wieder an. Um 1:40 Uhr hieß es dann Licht aus.

Nächste Woche Freitag 27.4. geht es dann gegen Garsten. Zum Glück hat man Heimrecht. Zuschauer sind willkommen.